Liebe Bürgerinnen und Bürger,
Gemeinsam mit Ihnen wurde im Jahr 2016 das Projekt "Integriertes Stadtentwicklungskonzept Bretten (ISEK)" entwickelt und wird nun in einem schlankeren Prozess fortgeschrieben.
Aktuelles
Das integrierte Stadtentwicklungskonzept von Bretten wird fortgeschrieben - der dritte Bürgeronlineworkshop hat stattgefunden
Bedingt durch Corona hat am Freitag, 14.01.2022, der dritte Bürgerworkshop zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Bretten (ISEK) online stattgefunden. In einem Meeting trafen sich rund 25 Teilnehmer, darunter neben Bürgerinnen und Bürgern, Vertretern von Parteien, Verbänden und Vereinen auch die Verwaltungsspitze sowie drei Stadtplaner der Stadt Bretten. Aus der Brettener Bürgerschaft waren drei neue Gesichter dabei. Nach einer Begrüßung durch Oberbürgermeister Martin Wolff führte Dr. Peter Markert von der imakomm Akademie GmbH (imakomm), unterstützt durch seine Kollegin Carina Killer, durch die Onlineveranstaltung.
Der dritte Bürgerworkshop stellte den Abschluss der Bürgerbeteiligung der Erwachsenen dar. In diesem Workshop wurden die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung in Form von vielen Maßnahmenvorschlägen für Brettens zukünftige Stadtentwicklung zusammengetragen und von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern schwerpunktmäßig zu einer Vision für Bretten formuliert. Im Mittelpunkt standen dabei die Fragen „Wofür soll Bretten zukünftig stehen? Was soll Bretten ausmachen?“
Der dritte Bürgerworkshop gliederte sich in zwei Abschnitte:
Im ersten Teil der Veranstaltung stellte Markert zunächst die Ergebnisse der zweiten digitalen Padletrunde vor. Im Nachgang zur zweiten Bürgerveranstaltung bestand die Möglichkeit, in den Padlets Maßnahmen und Ziele zu ergänzen, neue hinzuzufügen und einzelne durch die Vergabe von „Likes“ als besonders wichtig zu kennzeichnen. Die imakomm Akademie stellte anhand der vergebenen „Likes“ eine Prioritätenliste von Zielen und Maßnahmen zusammen, die dem Gemeinderat vorgelegt werden soll. Dazu wies die Teilnehmerrunde darauf hin, dass keine Maßnahme mit vielen Likes vergessen werden darf. Aus der Runde kam auch der Wunsch auf, einzelne Maßnahmen intensiver in der Gruppe zu diskutieren, dies ließ jedoch die Veranstaltung und insgesamt der schlanke Fortschreibungsprozeß nicht zu. Markert verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass dem Gemeinderat vorgeschlagen werde, im Anschluss an den Fortschreibungsprozeß des ISEK einen ständigen Arbeitskreis für die Bürgerinnen und Bürger einzurichten, die sich weiter aktiv in die Stadtentwicklung einbringen möchten. Dort könnten zu gegebener Zeit dann auch einzelne Maßnahmen detaillierter thematisiert und besprochen werden.
Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in zwei Gruppen Visionen bzw. Leitsätze für die 10 Themenfelder „Wohnen & Lebensraum“, „Arbeit & Versorgung“, „Mobilität & Infrastruktur“, „Bildung & Soziales“ sowie „Kultur & Freizeit“, „Position, Identität, Teilhabe“, „Innenstadt“, „Klimawandel“, „Digitalisierung & KI“ sowie „Gartenschau 2031“ formuliert.
Mit großem Engagement und großer Ernsthaftigkeit wurden intensiv Leitsätze gesucht, die für Brettens zukünftige Entwicklung stehen sollen. Zu einigen Themenfeldern wurden Leitsätze gefunden, die bei allen Zuspruch fanden. Teils wurden zu einem Themenfeld auch mehrere Visionen formuliert, die durch die imakomm noch zu einem möglichst treffenden Kernsatz zusammen zu fassen sind. Erkennbar war in vielen Vorschlägen der Wunsch, zukünftig in Bretten ein noch besseres Miteinander zu pflegen und eine Teilhabe für alle Bevölkerungsgruppen sicherzustellen bzw. zu erreichen. So wurde z.B. für das Themenfeld „Innenstadt“ die Vision formuliert: „Die Innenstadt von Bretten ist ein lebendiger Wohlfühlort für alle“. Als Vision und Wunsch für das Themenfeld „Wohnen & Lebensraum“ wurde genannt „Nachhaltigkeit, Qualität und Durchmischung“. Für die neuen Themen „Klimaschutz“ und „Gartenschau 2031“ wurden die Leitsätze „Bretten lebt Klimaschutz“ und „Brettens Gartenschau – Werte, die bleiben“ formuliert.
Die Bürgerbeteiligung am Fortschreibungsprozess „Zukunft: Bretten!“ ist insgesamt noch nicht ganz abgeschlossen.
Aus der Mitte des Gemeinderates kam im Oktober 2021 der Vorschlag, bei der Bürgerbeteiligung auch Kinder und Jugendliche einzubeziehen. Schon beim alten ISEK war der Versuch der Beteiligung von Jugendlichen gestartet worden, jedoch nur mit äußerst geringem Erfolg. Trotz einer Werbung an allen Schulen nahm an der für diese Zielgruppe angebotenen Beteiligungsveranstaltung damals leider nur ein Jugendlicher teil. Daher soll diesmal ein anderer Weg gegangen werden.
Im Rahmen des an der Hebelschule gestarteten KinderCouncils soll am 07.02.2022 eine Veranstaltung zum Thema „Zukunft: Bretten!“ mit 10 – 15 Kindern und Jugendlichen der Altersgruppe 3. – 8. Schuljahr durchgeführt werden. Dies wurde bereits mit der Schulleitung vereinbart.
Weiterhin ist im Februar 2022 eine Beteiligung des neuen Jugendgemeinderates am Projekt geplant. Durch beide Beteiligungen wird erreicht, dass die junge Generation sich für Bretten einbringen kann, die dann im Zieljahr des Projektes 2031 junge Erwachsene bzw. Erwachsene sein werden.
Die vorläufige Gesamtdokumentation des Projektes „Zukunft: Bretten!“ soll am 15.03.2022 mit dem Gemeinderat in einem Workshop diskutiert und anschließend am 12.04.2022 öffentlich beraten und beschlossen werden.
Zum Abschluss des dritten Bürgerworkshops bedankte sich Oberbürgermeister Martin Wolff bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und lobte deren großes Engagement. „Die Fortschreibung des ISEK ist ein wichtiger Prozess. Das nun vorliegende Zwischenergebnis spiegelt das große Engagement der Bürgerinnen und Bürger für unsere Stadt wieder und ist unser Wegweiser für die weitere Stadtentwicklung Brettens hin zu einem zukunftsfähigen Ort, an dem wir, unsere Kinder und unsere Enkelkinder gern leben. Wir alle wollen das Beste für unsere Stadt und das wurde in dieser Bürgerbeteiligung sehr deutlich. Der offene Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern frei nach dem Motto „Dialog, Disput und Erneuerung“ war zwar zeitlich recht eng begrenzt, durch Corona leider nur als Onlineveranstaltung möglich, insgesamt aber äußerst fruchtbar. Mein Dank gilt daher allen Beteiligten.“
Das integrierte Stadtentwicklungskonzept von Bretten wird fortgeschrieben –
Einladung zum 3. Bürgeronlineworkshop am 14.01.2022 um 15.00 Uhr – ca. 17.30 Uhr
Machen Sie mit!
Das „ISEK Bretten“ (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) aus dem Jahr 2016 wird derzeit fortgeschrieben und so zu „Zukunft: Bretten!“. Diese Fortschreibung erfolgt in einem schlanken Prozess, der im Juni des vergangenen Jahres gestartet ist und voraussichtlich im März/April 2022 abgeschlossen werden soll.
Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie findet die Bürgerbeteiligung ausschließlich in Form von Onlineveranstaltungen statt. Nachdem sich dieses Format bereits bei den ersten beiden Veranstaltungen am 20.11.2021 sowie am 07.12.2021 bewährt hat, findet nun auch die dritte und letzte Veranstaltung online statt.
Im Abschlussworkshop „Übersicht der Ergebnisse“ am 14.01.2022 um 15.00 Uhr – ca. 17.30 Uhr sollen die Ergebnisse der beiden Bürgerworkshops eins und zwei präsentiert sowie die wichtigsten Punkte diskutiert werden. Weiterhin soll an einer Vision für Bretten mit einer zentralen Aussage zu jedem Themenfeld gearbeitet werden. Die Veranstaltung wird von Herrn Dr. Peter Markert von der imakomm AKADEMIE GmbH (kurz: imakomm) aus Aalen moderiert.
Dieser Workshop ist für alle Bürgerinnen und Bürger offen, unabhängig davon, ob sie vorher in den beiden anderen Workshops dabei waren oder nicht. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich auf der Homepage der Stadt Bretten oder per Telefon unter 07252 / 921-612 anzumelden. Anmeldeschluss ist Freitag, 14.01.2022 um 11.00 Uhr. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen anschließend einen Zugangslink für die Onlineveranstaltung zugeschickt.
„Machen Sie mit beim dritten Onlineworkshop und diskutieren Sie mit, wie Bretten zukünftig entwickelt werden und aussehen soll. Ich freue mich auf jede und jeden, der beim Gedankenaustausch am Freitag mit dabei ist, insbesondere auch über hoffentlich weitere neue Gesichter in der Runde“, teilt Oberbürgermeister Martin Wolff mit.
Das integrierte Stadtentwicklungskonzept von Bretten wird fortgeschrieben - der zweite Bürgeronlineworkshop hat stattgefunden
Bedingt durch Corona hat am Dienstag, 07.12.2021, der zweite Bürgerworkshop zur Fortschreibung des „ISEK Bretten“ (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) online stattgefunden. In einem Meeting trafen sich rund 25 Teilnehmer, darunter neben Bürgerinnen und Bürgern, Vertretern von Parteien, Verbänden und Vereinen auch die Verwaltungsspitze sowie drei Stadtplaner der Stadt Bretten. Nach einer Begrüßung durch Oberbürgermeister Martin Wolff führte Dr. Peter Markert von der imakomm Akademie (imakomm) unterstützt durch seine Kollegin Carina Killer durch die Onlineveranstaltung.
Während im ersten Bürgerworkshop am 20.11.2021 zunächst Grundsätze und Ziele sowie auch eine gewünschte Vision für Brettens zukünftige Stadtentwicklung in den nächsten 10 Jahren das Thema waren, lag im zweiten Bürgerworkshop der Diskussionsschwerpunkt auf den dazu erforderlichen und wünschenswerten Maßnahmen.
Im ersten Teil der Veranstaltung stellte Markert zunächst die bislang erarbeiteten Zwischenergebnisse zu den Grundsätzen und Zielen für Brettens zukünftige Entwicklung vor. Diese hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten Onlineworkshops im Anschluss daran in einem digitalen Padlet ergänzen und kommentieren können. In der Diskussion darüber konnten Verständnisfragen der imakomm dazu geklärt werden. Die Bürgerinnen und Bürger nutzten die Möglichkeit ihre Textbeiträge zu erläutern sowie Fragen zum Inhalt und Ablauf des Beteiligungsverfahrens zu stellen. Sie wiesen auch daraufhin, dass kein Bürgerbeitrag verloren gehen solle, woraufhin Markert die Berücksichtigung aller genannten Beiträge zusagte.
Der zweite Teil der Veranstaltung diente der Diskussion genannter und der Sammlung weiterer Maßnahmen. Dabei hatten die Workshop-Teilnehmerinnen und -teilnehmer die Möglichkeit, sich je nach persönlichem Interesse, einer von zwei Diskussionsgruppen anzuschließen. Die erste Gruppe sichtete, kommentierte und sammelte neue Maßnahmen zu den Themenfeldern „Wohnen & Lebensraum“, „Arbeit & Versorgung“, „Mobilität & Infrastruktur“, „Bildung & Soziales“ sowie „Kultur & Freizeit“. Während dessen sichteten, kommentierten und sammelten die Teilnehmerinnen und -teilnehmer der zweiten Gruppe Maßnahmen zu den Themenfeldern „Position, Identität, Teilhabe“, „Innenstadt“, „Klimawandel“, „Digitalisierung & KI“ sowie „Gartenschau 2031“.
Besonders intensiv wurden dabei Maßnahmen besprochen und ergänzt zum Themenfeld „Neue Mobilität“, „Klimaschutz/Klimawandel“, „Innenstadt“ und „Gartenschau 2031“. Deutlich wurde auch, dass einzelne Vertreter der Bürgerschaft bei Projekten mit anpacken und auf die Umsetzung der Maßnahmen zukünftig stärker achten möchten.
Im Nachgang zum zweiten Bürgerworkshop konnten die zusammengetragenen und erarbeiteten Maßnahmen noch bis einschließlich 13.12.2021 durch die Workshop-Teilnehmerinnen und -teilnehmer in einem für sie eingerichteten Online-Padlet gesichtet, ergänzt und „geliked“ werden. Die „Like“-Funktion stellte einen ersten Ansatz für die Priorisierung der Maßnahmen dar. Die Ergebnisse werden nun in die bislang vorhandenen Arbeitsunterlagen eingearbeitet und für den dritten Bürger-Workshop bereitgestellt.
In einem dritten Onlineworkshop am 14.01.2022 sollen die Ergebnisse der beiden Bürgerworkshops eins und zwei präsentiert sowie die wichtigsten Punkte diskutiert werden. Weiterhin soll an einer Vision für Bretten mit einer zentralen Aussage zu jeden Themenfeld gearbeitet werden. Dieser Workshop ist für alle Bürgerinnen und Bürger offen, unabhängig, ob sie vorher in den beiden anderen Workshops dabei waren oder nicht. Dafür anmelden kann man sich auf der Homepage der Stadt Bretten oder per Telefon unter 07252 / 921-612.
Zum Abschluss des zweiten Bürgerworkshops bedankte sich OB Wolff bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Zum Fortschreibungsprozeß des ISEK meint er: „Ich bin begeistert, dass sich eine engagierte Gruppe gefunden hat, die bereit ist, in ihrer Freizeit komplexe Themen für Brettens zukünftige Stadtentwicklung zu diskutieren. Es wurden wichtige Anregungen gegeben und interessante Diskussionsbeiträge geliefert. Natürlich wird jedem klar sein, dass diese Bürgergruppe keine repräsentative Mehrheit der gesamten Bürgerschaft darstellt. Letztlich muss der Gemeinderat über Grundsätze, Ziele und Maßnahmen für Brettens Zukunft entscheiden. Ich freue mich dennoch schon jetzt sehr auf die nächste Online-Bürgerveranstaltung, denn es ist mir sehr wichtig, den offenen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern zu pflegen.“
Das integrierte Stadtentwicklungskonzept von Bretten wird fortgeschrieben - der zweite Bürgeronlineworkshop fand gestern statt
Bedingt durch die Corona-Pandemie findet die Bürgerbeteiligung zur Fortschreibung des „ISEK Bretten“ (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) online statt. Gestern Abend trafen sich rund 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum zweiten Bürger-Workshop. In diesem Meeting diskutierten neben Bürgerinnen und Bürgern, Vertretern von Parteien, Verbänden und Vereinen auch die Verwaltungsspitze sowie drei Stadtplaner der Stadt Bretten. Nach einer Begrüßung durch Oberbürgermeister Martin Wolff führte Dr. Peter Markert von der imakomm Akademie (imakomm) unterstützt durch seine Kollegin Carina Killer durch die Onlineveranstaltung.
Während im ersten Bürgerworkshop am 20.11.2021 zunächst Grundsätze und Ziele sowie auch eine gewünschte Vision für Brettens zukünftige Stadtentwicklung in den nächsten 10 Jahren das Thema waren, lag am gestrigen Abend der Diskussionsschwerpunkt auf den dazu erforderlichen und wünschenswerten Maßnahmen. Die bislang zusammengetragenen und erarbeiteten Maßnahmen können nun noch bis einschließlich 13.12.2021 durch die Workshop-Teilnehmerinnen und -teilnehmer in einem für sie eingerichteten Onlinepadlet gesichtet, ergänzt und kommentiert werden.
Einen ausführlichen Bericht zum zweiten gelaufenen Bürgerworkshop gibt es hier demnächst.
Das integrierte Stadtentwicklungskonzept von Bretten wird fortgeschrieben – der erste Bürgeronlineworkshop hat am 20.11.2021 stattgefunden
Bedingt durch Corona hat am letzten Samstag, 20.11.2021, der erste Bürgerworkshop zur Fortschreibung des „ISEK Bretten“ (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) online stattgefunden. In einem Meeting trafen sich 29 Teilnehmer, darunter neben Bürgerinnen und Bürgern, Vertretern von Parteien, Verbänden und Vereinen auch die Verwaltungsspitze sowie drei Stadtplaner der Stadt Bretten. Nach einer Begrüßung durch Oberbürgermeister Martin Wolff führte Dr. Peter Markert von der imakomm Akademie (imakomm) durch die Onlineveranstaltung.
Zunächst erläuterte er Ziel und Zweck der laufenden ISEK-Fortschreibung hin zum Projekt „Zukunft: Bretten!“. Aus dieser soll sich aufgrund zunehmender umfangreicher Anforderungen an Kommunen (Geschwindigkeit des Wandels, unterschiedlichste Ansprüche, begrenzte Mittel in Bezug auf Personal, Finanzen und Engagement sowie Vorgaben von Bund und Land) eine Strategie und auch eine Vision (Wofür soll Bretten stehen?) für die zukünftige Stadtentwicklung von Bretten ergeben.
Nachdem Markert unter anderem eine wesentliche Grundlage eines Stadtentwicklungs-konzeptes benannt hatte („Immer interdisziplinär denken und alle Gruppen in der Stadt im Blick haben“) ordnete er das bisher gelaufene ISEK-Projekt und die daraus erfolgte Umsetzung der Maßnahmen ein: „Die imakomm hat bislang über 400 Städte und Gemeinden bei einem ISEK betreut oder betreut sie gerade. In Bretten ist besonders, dass das ISEK kein Papiertiger war oder ist. Die wenigsten Kommunen setzen ein ISEK so konsequent um, wie es die Stadt Bretten getan hat. Bei der Umsetzung hat Bretten eine sensationelle Quote“.
Diese Bilanz spricht für die Fortschreibung des Projektes, die bereits im Juni 2021 begonnen wurde. Die bislang durch den Gemeinderat und die Verwaltung erarbeiteten Handlungs-grundsätze und Ziele zu insgesamt 10 wichtigen identifizierten Themenfeldern der Stadtentwicklung (Wohnen & Lebensraum, Arbeit & Versorgung, Mobilität & Infrastruktur, Bildung & Soziales, Kultur & Freizeit, Position, Identität & Teilhabe, Innenstadt, Klimawandel, Digitalisierung & Künstliche Intelligenz und die Gartenschau 2031) erläuterte Markert den Workshop-Teilnehmerinnen und -teilnehmern anhand von Beispielen ausführlich.
Dazu gilt es im kommenden zweiten Online-Bürgerworkshop am 07.12.2021 die passenden Maßnahmen und Umsetzungsvorgaben für die Zukunft zu finden, zu diskutieren und zu priorisieren. Die bislang zusammengestellten Grundsätze, Ziele und Maßnahmen für Brettens weitere Stadtentwicklung können durch die bisherigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst bis zum 28.11.2021 über ein von der imakomm bereit gestelltes Padlet online kommentiert, ergänzt und bewertet werden. Die Ergebnisse werden anschließend in die bislang vorhandenen Arbeitsunterlagen eingearbeitet und für den genannten zweiten Workshop bereitgestellt.
In einem dritten Onlineworkshop am 14.01.2022 sollen die Ergebnisse der beiden Bürgerworkshops eins und zwei präsentiert und diskutiert werden. Dieser Workshop ist für alle Bürgerinnen und Bürger offen, unabhängig, ob sie vorher in den beiden anderen Workshops dabei waren. Dafür anmelden kann man sich auf der Homepage der Stadt Bretten oder per Telefon unter 07252 / 921-612.
Zum Abschluss des ersten Bürgerworkshops wurden am letzten Samstag die Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beantwortet und auch schon erste Anregungen zur späteren Umsetzung geplanter Maßnahmen diskutiert. Deutlich wurde unter anderem, dass einzelne Vertreter der Bürgerschaft bei Projekten mit anpacken und auch die Umsetzung der Maßnahmen stärker ins Visier nehmen möchten.
Dazu äußerte Martin Wolff: „Ich finde es gut, wenn sich die Bürgerschaft bei Projekten beteiligt oder, wo es möglich ist, die Umsetzung von Maßnahmen übernimmt. Dies ist bei Stadtentwicklungskonzepten auch ausdrücklich so vorgesehen, denn nicht jeder Beitrag zur zukünftigen Stadtentwicklung kann und muss seitens der Stadt beziehungsweise der Stadtverwaltung geleistet werden.
Ich kann mir vorstellen, dass wir eine neue Struktur schaffen, bei der die Bürger sich projektorientiert und in kleinen Gruppen an einzelnen Maßnahmen beteiligen können. Dazu hat allerdings der Gemeinderat das letzte Wort. Bevor dieser im März oder April 2022 abschließend über das Projekt „Zukunft: Bretten!“ entscheidet, freue ich mich zunächst auf die weitere Bürgerbeteiligung. Es ist großartig, dass immer wieder Bürgerinnen und Bürger bereit sind, daran mitzumachen und in ihrer Freizeit jetzt diverse Stadtentwicklungsthemen zu diskutieren. Herzlichen Dank dafür an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bürgerworkshops.“
Was ist das alte ISEK?
Durch das integrierte Stadtentwicklungskonzept Bretten (ISEK), das im November 2016 als informelles städtebauliches Entwicklungskonzept gemäß Baugesetzbuch vom Gemeinderat beschlossen wurde, wurde ein Leitbild für die Zukunft der Gesamtstadt Bretten entwickelt. Gleichzeitig wurden Entwicklungsschwerpunkte und Ziele der Stadtentwicklung belastbar definiert und in ein konkretes, zentrales Maßnahmenkonzept überführt.
Die Erarbeitung des ISEK erfolgte in einem Planungsprozess mit breiter und gleichzeitig gezielter Bürgerbeteiligung (Durchführung von zwei Bürgerwerkstätten, Bürgerfragebogenaktion, Briefkasten für Ideen und Anregungen der Bürger*innen, Einbindung aller Stadtteile, Zielgruppengespräche mit Teilen der Bürgerschaft, Mitwirkung der Bürger*innen in einer Arbeitsgruppe und der genannten Projektgruppe).
Mehr als 700 Bürgerinnen und Bürger haben sich bei der Erarbeitung des ISEK eingebracht, durch die Teilnahme an Veranstaltungen, durch die Mitarbeit in der Arbeits- und in der Projektgruppe und natürlich durch viele Anregungen zu Brettens zukünftiger Stadtentwicklung.
Herzlichen Dank für Ihr damals erbrachtes großartiges Engagement!
Wie wurde das ISEK umgesetzt?
In den letzten Jahren wurde das ISEK gemeinsam von Verwaltung und Gemeinderat erfolgreich umgesetzt bzw. ist im Vollzug. Von 113 für Bretten im Jahr 2016 beschlossenen, in der Regel mehrstufigen Maßnahmen konnten 27% bereits ganz umgesetzt werden. 13% der Maßnahmen sind Daueraufgaben, die stetig von der Verwaltung wahrgenommen werden. Weitere 51% der Maßnahmen sind in Bearbeitung und lediglich 9% von ihnen sind derzeit noch offene Projekte.
Was ist ZUKUNFT : BRETTEN ! ?
Wie andere Kommunen auch, steht Bretten mittel- und langfristig vor großen Herausforderungen. Für die Zukunft stehen vielfältige Aufgaben an, insbesondere zum Klimaschutz, zur nachhaltigeren Mobilität und zur Gartenschau 2031.
„Die Stadt Bretten stellt sich diesen Herausforderungen aktiv und schreibt zur Festlegung von Grundsätzen, Zielen und Maßnahmen für die Zukunft das ISEK fort“, informiert Oberbürgermeister Martin Wolff. „In einem schlanken Prozess wollen wir das neue Programm „ZUKUNFT : BRETTEN ! " entwickeln, das das Leitbild für Brettens zukünftige Stadtentwicklung darstellen soll. Die bislang erfolgreiche Umsetzung des ISEK zeigt, dass es wichtig ist, solch ein Konzept auch für die Zukunft zu haben. Das alte ISEK war gut und wird daher fortgesetzt, diesmal soll aber die Umsetzung für die Bürgerinnen und Bürger transparenter gemacht werden“, erläutert Wolff. Durch das ISEK soll ein Zukunftsbild entwickelt werden, wie Bretten im Jahr 2030 bzw. zur Gartenschau 2031 aussehen soll.
Das neue Programm wird von der imakomm AKADEMIE GmbH aus Aalen (kurz: imakomm) moderiert, die Bretten auch beim ISEK schon begleitet hat.
Sie können jetzt mitmachen - Sie sind gefragt!
Bei der Erarbeitung des neuen Stadtentwicklungsprogramms steht nun die Bürgerbeteiligungsphase an. Alle Bürgerinnen und Bürger sind im Rahmen von zwei Veranstaltungen und der Möglichkeit der Kommentierung von Zwischenständen zur Beteiligung an der Zukunft Brettens herzlich aufgerufen.
Neben Vertretern der Bürgerschaft in Vereinen, Verbänden und Parteien etc., die direkt von der Stadtverwaltung eingeladen werden (ehemalige Mitglieder der Projektgruppe, welche schon 2016 den Prozess mitbegleitet hatte), sind Bürger*innen gesucht, die sich mit ihren Anregungen für Brettens Zukunft einbringen wollen.
Sie müssen nicht bei Null starten. Vielmehr haben Gemeinderat und danach auch die Amtsleitungen der Stadtverwaltung das bisherige ISEK bewertet und ihre jeweiligen neuen Akzente in „Zukunft: Bretten!“ definiert. Nun sind Sie aufgerufen, ihre Vorstellungen von der Zukunft Brettens ergebnisoffen mit einzubringen.
Sämtliche Vorstellungen und Anregungen aus Rat, Verwaltung und Bürgerschaft werden dann Anfang 2022 zusammengeführt und in einem neuen Leitbild der Brettener Stadtentwicklung – der „Zukunft: Bretten!“ – formuliert. Der Gemeinderat wird voraussichtlich im März 2022 in öffentlicher Sitzung das neue Programm „Zukunft: Bretten!“ beschließen.
Aufgrund der aktuellen Coronabedingten Situation wird die ursprünglich geplante erste Präsenzbürgerveranstaltung in zwei Onlineveranstaltungen umgewandelt.
Die erste Bürgerveranstaltung (Auftaktworkshop "Einführung / Ziele und Grundsätze") findet statt am Samstag, 20.11.2021 um 10:00 Uhr – ca. 11:30 Uhr (Onlineveranstaltung).
Der zweite Workshop zu den Maßnahmen als Weiterführung der ersten Bürgerveranstaltung findet statt am Dienstag, 07.12.2021 um 18:00 Uhr – ca. 20:00 Uhr (Onlineveranstaltung).
Der Abschlussworkshop findet statt am Freitag, 14.01.2022 um 15:00 – ca. 17:30 Uhr (Onlineveranstaltung).
Machen Sie mit – melden Sie sich in der nachfolgenden Tabelle für eine oder am besten für alle drei Veranstaltungen an.
Bei der Auswahl der Bürger*innen, die mitmachen können, gilt das Windhundprinzip frei nach dem Sprichwort „Wer zuerst kommt, der ist dabei“.
Der Rechtsweg ist bei diesem Verfahren ausgeschlossen.